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Salzburg

  • Gastrosophisches Wirtshaus:

    "ALMENHOCHGENUSS - Neues Leben für alte Kulturlandschaften?"

Eine Veranstaltung der Alpen-Kulinarik im
Bio-Gasthaus "Der Schützenwirt" (St. Jakob am Thurn), 24. April 2013

Gelungener Austausch mit Raum zur Kontroverse

Etwa 30 Besucher diskutierten angeregt über das Thema "Almen und Tourismus" bei einer regionalen und saisonalen "Jausen" im Bio-Gasthaus Schützenwirt. Wissenschaftler und Experten gaben spannende Impulse, wodurch ein intensiver Austausch an den einzelnen Wirthaustischen entstand. Die Impulsgeber waren Prof. Dr. Herbert Weingartner (Leiter der AG Landwirtschaft und Nachhaltige Entwicklung), Paul Schreilechner (Obmann "Almwirtschaft Salzburg"), Kaspar Stangassinger (Bezirksalmbauer aus Berchtesgaden) und Mag. (FH) Manuel Mayer vom SalzburgerLand Tourismus.

Die Inhalte

Professor Weingartner legte mit anschaulichen Beispielen, von Almdudler bis Milka, die Verklärung der Alm im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit dar. Gleichzeitig zeigte er aber auch das weniger verklärte Bild der Realität auf ? eine immer geringer werdende Anzahl an Almen wird durch Milchkuhhaltung bewirtschaftet. Dadurch wird der Verfall dieser Weideflächen in Gang gesetzt. Paul Schreilechner zeigte vor allem die kulturelle Bedeutung der Almen auf. Sie bieten regionale und saisonale Produkte wie Käse, Speck, Butter und vieles mehr. Der Alm-Bauer Kaspar Stangassinger schilderte seine Alltagseindrücke und vor allem die immer rascher wachsenden Probleme seiner Zunft. Besonders der Ruf nach einer stärkeren Beachtung, Respekt und angemessener Entlohnung gegenüber den Alm-Bauern wurde vermittelt. Ein Weg, um die Wünsche aller Beteiligten (Bauern, Gastronomen und Touristen) zu verknüpfen, bietet das Erfolgsprojekt "Alm-Sommer", welches Herr Mayer vom SalzburgerLand Tourismus vorstellte. Zudem zeigte er einige Anknüpfungspunkte zur Erhaltung unserer Almen-Land(wirt)schaft auf. Die verschiedenen Ansichten der Teilnehmer/-innen führten zu einem Diskurs bis spät in die Abendstunden.

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Der Veranstalter: Alpen-Kulinarik

Das INTERREG-IV-A-Projekt "Alpen-Kulinarik ? So schmeckt die Region" fördert regionale Lebensmittelnetzwerke in Salzburg und Oberbayern. Die Projektleitung liegt in Händen der Universität Salzburg, Zentrum für Gastrosophie. Neben etlichen Fachveranstaltungen innerhalb der Zielgruppe wird auch Wert auf den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis gelegt. Das Gastrosophische Wirtshaus wurde gemeinsam mit dem Projektpartner FH Salzburg organisiert. Das Projekt Alpen-Kulinarik wird aus EFRE-Mitteln der Europäischen Union gefördert.

Das Format: Gastrosophisches Wirtshaus

Das Wirtshaus bietet die Möglichkeit, dass sich ein Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin an einen Tisch setzt und auf Augenhöhe mit jeder/m diskutiert, zwanglos und unkompliziert. Die Idee dazu geht auf den Nationalökonomen und Philosophen Leopold Kohr zurück. Im Zentrum für Gastrosophie entstand die Idee, diese Form des Wissenstransfers speziell zu Ernährungsthemen mit Leben zu erfüllen.

Kontakt

Universität Salzburg, Zentrum für Gastrosophie
Florian Reitsammer, M.Sc., Projektleiter Alpen-Kulinarik
Sigmund-Haffner-Gasse 18, 5020 Salzburg
Tel: +43-660 / 25 64 141
E-Mail: reitsammer@gastrosophie.at
www.alpen-kulinarik.eu

 


  • Marketing I: "Marktkooperationen" 03.12.2012

Alpen-Kulinarik-Workshop "Marktkooperationen" mit DI Andreas Fackler erfolgreich

Am 3. Dezember 2012 lud das Zentrum für Gastrosophie in Salzburg im Rahmen der Alpen-Kulinarik zum Workshop "Marketing I: Marktkooperationen" ein. Die Teilnehmer/-innen kamen aus Bayern und Salzburg und aus unterschiedlichen Bereichen der Lebensmittelbranche: z.B. aus einer Direktvermarktungsgenossenschaft ebenso wie von einer gastronomischen Personalvermittlung oder aus dem Marketing eines Gewürzherstellers. Unter der Anleitung von Workshopleiter DI Andreas Fackler profitierten die Teilnehmer/-innen von seinem speziellen Kooperations-Know-how ebenso wie von dem Erfahrungswissen aus der Teilnehmerrunde.

Es ergaben sich sogar gleich neue Kooperationen unter Teilnehmer/-innen, die in derselben Region arbeiten und sich erst jetzt beim Workshop in Salzburg kennenlernten. Einige Teilnehmer/-innen kannten einander bereits vom Alpen-Kulinarik-Jahresevent 2012 "g'scheid g'macht - regionale Gastlichkeit, die funktioniert? an der Fachhochschule Salzburg in Urstein. So konnten die bereits vorhandene Netzwerke gestärkt und neue gebildet werden.

Projektleiter Florian Reitsammer sorgte als Hausherr für einen angenehmen Rahmen, organisatorisch unterstützt von Eva Kretz (FH Salzburg) und Martina Rauchenzauner (Universität Salzburg).

Der Alpen-Kulinarik-Workshop "Marketing II: Verkauf" wird am 14. Jänner 2013 im Kurhaus in Bad Reichenhall stattfinden.

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  • Jahresevent 2012

15. Oktober 2012, Fachhochschule Salzburg, Puch Urstein

Mehr als 150 Teilnehmer aus Oberbayern und Salzburg folgten der Einladung zum Jahresevent der Alpen-Kulinarik, einem grenzüberschreitenden Gemeinschaftsprojekt der Universität Salzburg (Zentrum für Gastrosophie), des Tourismusverbandes München-Oberbayern und der Fachhochschule Salzburg (Tourismusforschung).

Das "Zentrum für Gastrosophie" der Universität Salzburg und die Fachhochschule Salzburg stellten diese hochwertige Veranstaltung für alle regionalen Akteure im Lebensmittelbereich auf die Beine.

"Regionalität macht unser Land stark und schont das Klima. Mit der Produktion heimischer Lebensmittel sichern wir Arbeitsplätze und machen uns ein Stück weit unabhängiger in der Versorgung. Ein Erfolgsfaktor ist und bleibt die direkte Zusammenarbeit von Bäuerinnen und Bauern, mit dem Lebensmittelhandwerk und der Gastronomie sowie dem Handel. Wir sind hier auf einem guten Weg und den müssen wir über die Grenzen unseres Landes hinaus weiter fortsetzen", betonte Salzburgs Agrar-Landesrat Sepp Eisl und hob dabei auch die wertvolle Arbeit der Projektverantwortlichen hervor.

Lothar Kolmer, Universitätsprofessor und Leiter des Zentrums für Gastrosophie stellte in seinem Plenarvortrag "Regionalität - und wie weiter?" fest, dass die regionale Küche die heutigen Bedürfnisse - das Verlangen nach gesundem Genuss - abzudecken hat. Die "neue" Küche verlangt nach Identität, da die heutige Gesellschaft unter einer zunehmenden "Vanillesierung" - wie er es nennt - leiden würde. Damit meint Lothar Kolmer, dass durch ein Fördern der Regionalität auch die Geschmäcker wieder gefördert würden.

Mit Regionalität verbinde man die Sehnsucht nach Authentizität. Es biete sich laut Kolmer eine Weiterentwicklung des Regionalitätsgedankens auf zwei Säulen an: einerseits ein gesundheitlicher Mehrwert, der medizinisch begründet wird, andererseits ein kultureller Mehrwert zum Beispiel durch authentische historische Rezepte mit Regionsbezug, die neu aufbereitet werden.

Das Zentrum für Gastrosophie, die Fachhochschule Salzburg und der Tourismusverband Oberbayern zeigen vor, dass es mit persönlichem Engagement und direktem Kontakt zu den Akteuren möglich ist, Salzburgs und Oberbayerns Gastronomen und Lebensmittelproduzenten zusammenzubringen.

Mit dem Projekt Alpen-Kulinarik leisten die Projektpartner einen wertvollen Beitrag für die grenzübergreifende Zusammenarbeit im Lebensmittelbereich. Ein großes Netzwerk an Betrieben, die gewillt sind, gemeinsam die regionale Wertschöpfung zu erhöhen, wächst kontinuierlich weiter. "Darum wird auch bereits am Konzept eines Folgeprojekts gearbeitet," ergänzte Projektleiter Florian Reitsammer von der Universität Salzburg.

 


  • Akademisches Wirtshaus im Stieglkeller

"Bratl, Schnitzel, Packerlsuppen - Tradition oder Tragödie des Wirtshausessens?"

Eine Veranstaltung der Alpen-Kulinarik im Stieglkeller, Salzburg, 10. Sept. 2012

Gelungener Austausch mit Raum zur Kontroverse

Mehr als 40 Besucher diskutierten angeregt mit, als es um das Thema "Wirtshausessen" ging. Fachleute gaben kurze Impulse, die zum Nachdenken anregten und dann an den Wirtshaustischen auch zur Gegenrede herausforderten. Spannend war der Austausch zwischen den anwesenden Gastronomen, Köchen und Lebensmittelverarbeitern sowie den interessierten Konsumenten. Die Impulsgeber waren die Kulinarik-Journalistin Dr. Doris Maier und Stiegl-Spitzenkoch Ramon Mayer aus Salzburg sowie der oberösterreichische Ernährungsethiker Thomas Mohrs.

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  • Bericht "Preiswert und Exklusiv!"

Am Mittwoch, den 09.05.2012, fand das Kochatelier "Preiswert und Exklusiv!" im Rahmen des INTERREG-IV-A-Projekts "Alpen-Kulinarik - So schmeckt die Region" statt. Mehr als 40 Teilnehmer aus der Gastronomie nahmen viel Schwung und Ideen für eigene Umsetzungen mit nach Hause.

In den bestens geeigneten Räumen der Tourismusschule Bischofshofen zauberte der renommierte Spitzenkoch Klaus Fleischhaker aus preiswerten Lebensmitteln besonders exklusive Gerichte. Es entwickelte sich ein interessantes Wechselspiel zwischen den Ausführungen von Klaus Fleischhaker und weiteren geladenen Referenten.

Karlo Hujber, Barbara Saller und Familie Buchegger stellten das Projekt "Genussreich Salzburg" vor. Dessen Akteure haben ein ausgeklügeltes Logistiksystem marktreif gemacht: Die Produkte der Direktvermarkter werden an sechs Tagen pro Woche schnell und frisch an Gastronomie- und Hotelleriebetriebe geliefert.

Eduard Winkler und Michael Steinwendner berichteten über die Entstehungsgeschichte und die hohen Qualitätsanforderungen der "Genussregion Pongauer Wild".

Die Teilnehmer spürten förmlich das Engagement und den Geist der Referenten. Hervorragende Schüler der Tourismusschule Bischofshofen assistierten in der Küche und gestalteten den Service. Zum Abschluss wurden der Warenkorb von "Genussreich Salzburg" präsentiert und Mehlspeisen von Direktvermarktern serviert.

Hier zum Video: Kochatelier mit Klaus Fleischhaker

 


  • Bericht "Rest(e)los kochen"

Am Dienstag, den 20. März 2012, fand das Kochatelier "Rest(e)los kochen" in den Räumlichkeiten der Tourismusschule Klessheim bei Salzburg statt. Der an Kreativität kaum zu überbietende Atelier-Leiter Thomas Grininger schaffte es, die Veranstaltung sehr abwechslungsreich und fesselnd zu gestalten. Es wurde die Kochmethode Sous-vide vorgestellt.

Für technische Fragen stand Herr DI Cramer von der Fa. Gastronomietechnik Hutterer zur Verfügung. Paul Wimberger von der Tauernlamm Genossenschaft sprach über die restelose Verwertung von Schafprodukten, vom Fleisch bis zur Wolle. Delikate Kostproben der vorgeführten Gartechniken, mit Produkten der anwesenden Produzenten, erfreuten Gaumen und Herzen. Junge Schüler der Tourismusschule halfen mit hoher Professionalität in Küche und Service. Als Highlight der Veranstaltung wird den mehr als 40 aus Salzburg und Bayern erschienenen Teilnehmern wahrscheinlich die von Patrick Grüll (Fischzucht Grüll) vorgeführte Kaviargewinnung in Erinnerung bleiben.

Hier zum Video: Kochatelier mit Thomas Grininger

 


  • Bericht "vergessene LEBENSmittel"

Am Donnerstag den 24.11.2011 fand der Kochworkshop "...vergessene LEBENSmittel" im Seminarzentrum von WIBERG in Salzburg statt. Bei der Zubereitung der Speisen halfen Kochlehrlinge und Schüler der HLW Salzburg Annahof mit.

Workshop-Leiter und Spitzenkoch Karl Auinger aus Taufkirchen an der Pram sprach brisante und spannende Themen zur Lebensmittelproduktion an, so dass sich zwischen den 50 Teilnehmern eine offene Diskussion entwickelte.

Bilder zu den einzelnen Workshops können Sie in unserer Fotogalerie ansehen.
Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und Teilnehmern und freuen uns schon auf die kommenden Workshops im Jahr 2012.

Termine finden Sie unter Workshops 2013

 


  • Jahresevent 2010

Die Veranstaltung zum Thema "Regionalität - Identität - Ernährung" fand am Sonntag, den 28.11.2010 in der Stiegl Brauwelt und am Montag, den 29.11.2010 im Hotel Heffterhof in Salzburg statt.

Presseberichte


Aktuelles

AKTUELL -  in eigener Sache:

Mit 30. September 2013 endete das auf drei Jahre anberaumte INTERREG-IV-A-Projekt Alpen-Kulinarik.

Danke an alle Partnerbetrieben und Projektpartnern in Oberbayern und Salzburg für die hervorragende Zusammenarbeit!


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